Magdalena Jendrek vertritt Jena und Thüringen erfolgreich auf Bundesebene

Vom 2. bis 5. Juli traf sich der deutsche Rudernachwuchs auf dem Aasee in Münster zum 57. Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen. Die traditionsreiche Regattastrecke mitten im Naherholungsgebiet der westfälischen Universitätsstadt bot beste Bedingungen für den wichtigsten nationalen Nachwuchswettkampf im Rudern.

Auf dem Programm standen die 3.000-Meter-Langstrecke, der Allgemeine Sportwettbewerb (ASW) sowie die abschließenden 1.000-Meter-Finals. Für die Thüringer Ruderjugend ging mit Magdalena Jendrek vom Jenaer Ruder- und Seesportverein e. V. lediglich eine Athletin an den Start. Begleitet wurde sie von ihrer Trainerin Beate Krause, zugleich Präsidentin des Thüringer Ruderverbandes, sowie der Landesjugendleiterin Maja Walz. Im Leichtgewichts-Mädchen-Einer der 13-Jährigen zeigte Magdalena über das gesamte Wochenende eine überzeugende Leistung. Auf der 3.000-Meter-Langstrecke belegte sie in 14:40,54 Minuten den 2. Platz. Im Allgemeinen Sportwettbewerb sicherte sich die Riege der Thüringer Ruderjugend gemeinsam mit der Brandenburgischen Ruderjugend in ihrer Abteilung den 1. Platz.

Mit ihren Ergebnissen trug die Jenaer Nachwuchsruderin maßgeblich zu einem erfolgreichen Auftritt der Thüringer Ruderjugend bei. Der Bundeswettbewerb gilt als wichtiger Leistungsvergleich der Landesruderjugenden und bietet den jungen Athletinnen und Athleten die Gelegenheit, sich frühzeitig auf nationaler Ebene zu messen. Für Magdalena war das Wochenende in Münster daher nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für ihre weitere Entwicklung.

Zum Schluss noch eine Statistik mit einem Augenzwinkern: Da Magdalena die einzige Thüringer Starterin war, führt der Freistaat in diesem Jahr die Wertung der Medaillen je Teilnehmer*in – effizienter lässt sich eine Länderwertung kaum gestalten.

Beate Krause